Stegordnung Becker Wassersport

für Steg Nr. 1 Becker Wassersport

  Die Stegordnung soll die Nutzung der Steganlage in geordneten Bahnen halten. Sie soll alle vor unliebsamen Überraschungen oder vermeidbarem Ärger oder sogar Schäden bewahren.
 
  Allgemeine Regeln 
1.  Das Betreten des Steges ist nur Liegeplatzinhabern bzw. deren Familienangehörigen und deren Gästen gestattet. Letztere sollten dem Stegbesitzer oder einem Mitarbeiter Bescheid geben, zu welchem Boot sie möchten. Wer sein Boot einem Freund oder Bekannten zur Benutzung überlässt, sollte dies dem Stegbesitzer schriftlich oder telefonisch anzeigen, ansonsten ist die Benutzung des Bootes nicht möglich. Im eigenen Interesse sollte der Bootsbesitzer sich davon überzeugen, dass die Person einen auf dem Rursee anerkannten Segelschein hat 
2.  Kindern ist der Aufenthalt auf der Steganlage nur in Begleitung der Erziehungsberechtigten erlaubt. Spielende Kinder sind zu beaufsichtigen! Ich weise auf die Gefährlichkeit des Laufens hin, hinfallen oder stürzen kann schwere Verletzungen nach sich ziehen. Außerdem besteht die Gefahr nach dem Sturz bewusstlos ins Wasser zu fallen. Ich empfehle, Kindern immer eine Rettungsweste anzulegen. 
3.   Nichtschwimmer sind verpflichtet, eine Rettungsweste zu tragen, sobald Sie die Steganlage betreten. 
4.  Der Stegbesitzer und dessen Mitarbeiter dürfen, wenn es aus technischen Gründen erforderlich ist, alle Boote betreten oder gegebenenfalls verlegen.
 
5.  Der zugewiesene Liegeplatz ist nicht obligatorisch. Aus betrieblichen Gründen kann ein anderer zugewiesen werden.  
6.  Das Anlegen an den Kopfstegen ist nur zum Setzen bzw. Bergen der Segel erlaubt. Danach sind diese unverzüglich zu räumen, damit der Nächste gefahrlos seine Segel setzen oder bergen kann. Boote dürfen nur dann "unter Segel" in der Box anlegen wenn der Bootsführer sein Boot einwandfrei beherrscht. Ansonsten sind die Segel vorher zu bergen. 
7.  Das An- und Ablegen unter Motor ist laut Rurseeordnung nur dann erlaubt, wenn dadurch Schäden an anderen Booten bzw. dem eigenen verhindert werden (bei Starkwind). Damit an unserem Steg niemand durch die Benutzung eines Verbrennungsmotors belästigt wird, dürfen nur Elektromotoren eingesetzt werden.  
8.  Liegen unter Segel ist nur für den Moment des An- und Ablegens kurzzeitig erlaubt. Schiffe unter stehendem Segel dürfen auf keinen Fall sich selbst überlassen werden, da der Wind in den seltensten Fällen permanent aus einer Richtung kommt. 
9.  Es dürfen nur Persenninge verwendet werden, die am Boot fest verschnürt werden können oder befestigt sind (Tenax). Auf keinen Fall Persenningen mit Gewichten. (Diese bleiben sowieso nur selten an der gewünschten Stelle. Zudem stellen sie bei Starkwind durch Herumschlagen eine große Gefahr dar.) Vorsegel dürfen nur angeschlagen bleiben, wenn der Bootseigner auf seinem Boot ist, oder das Vorsegel durch eine fest verschnürte Fockpersenning gesichert ist. Es passiert nicht selten, dass Vorsegel, die angeschlagen bleiben und nicht richtig gesichert sind, sich aufziehen und dann zerreißen oder sogar Nachbarboote beschädigen. Außerdem kann man Boote mit schlagenden Vorsegel nicht gefahrlos betreten. Ich empfehle, Vorsegel bei längerer Abwesenheit grundsätzlich abzuschlagen. 
10.  Wenn der Stegbesitzer oder keiner seiner Mitarbeiter auf der Steganlage tätig ist, ist das Stegtor sofort wieder zu verschließen, dies gilt auch bei kurzzeitigem Verlassen des Steges. Das Stegtor darf nur Personen geöffnet werden, die glaubwürdig nachweisen können, dass ihr Boot an unserem Steg liegt und sie Ihren Schlüssel vergessen haben. Auf keinen Fall sollte das Tor Personen geöffnet werden, die nur jemanden kennen, der ein Boot an unserem Steg hat. Diese können es nochmals versuchen, wenn der Eigner an Bord ist. Wenn Sie Personen in unserer Abwesenheit auf dem Steg antreffen, von denen Sie sicher wissen, dass diese nicht zum Steg gehören, bitte ich Sie, mich sofort unauffällig zu benachrichtigen. 
11.  Der beim Stegbesitzer gegen Pfand erhaltene Stegschlüssel darf nicht verliehen werden und ist bei Aufgabe des Liegeplatzes zurückzugeben. 
12.  Der Stegbesitzer haftet nicht für Diebstähle oder Beschädigungen an Boot und Stegkiste, deren Inhalt oder sonstiges Privateigentum. Es dürfen in den Stegkisten auf keinen Fall Gasflaschen, Brennstoffe, Farben oder ähnlich gefährliche Stoffe gelagert werden.

 
13.  Jedes Boot muß mindestens haftpflichtversichert sein. 
14.  Der Aufenthalt auf den Zugangswegen und der Steganlage geschieht auf eigene Gefahr.  
15.  Nach Einbruch der Dunkelheit ist jeglicher Lärm zu vermeiden. Aus diesem Grund dürfen Stegfeste, Schiffstaufen nur nach Absprache mit dem Stegbesitzer durchgeführt werden.
 
16.  Ohne Genehmigung des Stegbesitzers ist es nicht möglich, ein anderes als das im Liegeplatzvertrag eingetragene Boot, in die Box zu legen. Liegeplätze dürfen auf keinen Fall untervermietet werden. Über Liegeplätze, die nicht genutzt werden, kann der Stegbesitzer solange frei verfügen, wie dieser vom Mieter nicht genutzt werden, z.B. für Gastlieger. 
17.  Befestigung der Boote. Boote müssen mit ausreichend dimensionierten Festmachern in entsprechender Anzahl versehen werden. Ein Festmacher sollte wie folgt aufgebaut sein. Vom Steg aus angefangen: Schäkel (verzinkt) Tauwerk in entsprechender Stärke und Material, Zugdämpfer (am besten Gummi), Schäkel oder Augspleiß zum Befestigen an Beschlägen, Klampen oder Winschen. Boote, die nur einen Stegausleger haben, sollten eine Achterleine, eine Spring, haben und mit zwei Vorleinen am Steg befestigt sein. Boote mit Stegauslegern an beiden Seiten sollten jeweils eine Achterleine, eine Spring, haben und mit zwei Vorleinen befestigt sein. Bei Problemen mit der Herstellung oder Auswahl des Materials stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
 
  Wiederholte Verstöße gegen die Stegordnung können die Kündigung zur Folge haben.  






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an der Rurtalsperre in Heimbach-Schwammenauel unterhalb des Hotels "Der Seehof",  
neben der Anlegestelle der Rursee-Schifffahrt.  
 
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